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Beutelloser Staubsauger

Beutelloser Staubsauger Test 2019: Die besten Staubsauger Ohne Beutel im Vergleich

Staubsauger ohne Beutel Test

Manchmal mag es so aussehen, als könne man ihn gar nicht gewinnen, den Kampf gegen den Staub: Kaum hat man gewischt oder gesaugt, schon ballen sich wieder neue WollmĂ€use in den Ecken. Und eigentlich ist das ja auch kein Wunder, denn Staub ist ein natĂŒrlicher Bestandteil der Luft.

 Auch man selbst trÀgt gar nicht wenig zu seiner Entstehung bei: Hausstaub besteht unter anderem aus abgestorbenen Hautschuppen von Mensch und Tier, Haaren sowie Fusseln von Kleidung und Heimtextilien. 

Da hilft also nur regelmĂ€ĂŸig Staub zu saugen, und das am liebsten mit einem modernen und leistungsfĂ€higen, aber dabei gĂŒnstigen GerĂ€t. Welches GerĂ€t das sein könnte, darum geht es in unserem beutellosem Staubsauger Test.

Die besten Staubsauger Ohne Beutel im Überblick

Platz 1: Philips PowerPro Compact FC9332/09 beutelloser Staubsauger

Philips PowerPro Compact FC9332/09 beutelloser Staubsauger
  • Der PowerPro Compact FC9332/09 von Philips punktet als beutelloser...
  • Sehr gute Reinigung auf allen Bodenarten
  • Einfaches und hygienisches Entleeren des StaubbehĂ€lters (1, 5 L...

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Platz 2: Siemens VS06B1110 synchropower Bodenstaubsauger

Siemens VS06B1110 synchropower Bodenstaubsauger
  • GrĂŒndliche Reinigungsleistung vergleichbar mit einem 2200 W Sauger-...
  • PowerSecure System: FĂŒr langanhaltende Reinigungsleistung, auch wenn...
  • Großes 4 l Staubbeutelvolumen minimiert Staubbeutelwechsel und spart...

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Platz 3: Bosch MoveOn BGL35MON2 Bodenstaubsauger mit Beutel

Bosch MoveOn BGL35MON2 Bodenstaubsauger mit Beutel
  • QuattroPower System: Hochleistungstechnologie von Bosch fĂŒr...
  • PowerProtect System: FĂŒr langanhaltende Reinigungsleistung, auch wenn...
  • Großes 4l Staubbeutelvolumen minimiert Staubbeutelwechsel und spart...

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Platz 4: Siemens VSQ5X1230 Power Bodenstaubsauger

Siemens VSQ5X1230 Power Bodenstaubsauger
  • Durchschnittlicher jĂ€hrlicher Energieverbrauch (kWh/Jahr): 34
  • Schallleistungspegel (in dB): 70; Extra starke Leistung dank highPower...
  • Lieferumfang: Siemens VSQ5X1230 Q5.0 extreme Silence Power...

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Platz 5: Miele S 8340 Power Staubsauger mit Beutel

Miele S 8340 Power Staubsauger mit Beutel
  • Mit Verriegelungssystem - Mit einem hörbaren Klick rasten BodendĂŒse,...
  • Comfort-Kabelaufwicklung - ZusĂ€tzlich zur Fußtaste lĂ€sst sich das...
  • Integriertes Parksystem - Mieles leiser Staubsauger verfĂŒgt ĂŒber ein...

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Ratgeber: Alles was du vor dem Kauf eines Staubsaugers Ohne Beutel wissen solltest!

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Welche Bauformen von Staubsaugern gibt es

Der Bodenstaubsauger

Der Bodenstaubsauger ist der altbewĂ€hrte Klassiker unter den verschiedenen Staubsaugerarten: Das GehĂ€use enthĂ€lt die verschiedenen Bauelemente wie Motor, GeblĂ€se, Filter und einen Staubbeutel, fĂ€hrt auf Rollen und ist mit Saugrohr und DĂŒse durch einen flexiblen Schlauch verbunden. Sehen Sie die besten GerĂ€te aus unserem Bodenstaubsauger Test.

 Dadurch ist dieser GerĂ€tetyp vergleichsweise wendig und außerdem recht leicht zu handhaben, denn der grĂ¶ĂŸte Teil des Gesamtgewichts muss nicht aus eigener Kraft bewegt werden, sondern fĂ€hrt gemĂŒtlich hinter einem her. Wer allerdings auf eher engem Raum wohnt, könnte mit dem klassischen Bodenstaubsauger Schwierigkeiten bekommen, wenn das GerĂ€t stĂ€ndig irgendwo hĂ€ngenbleibt oder gegen Möbel rumpelt.

Der Handstaubsauger

Bei einem Handstaubsauger befindet sich das GehĂ€use direkt am Saugrohr. Das macht diesen GerĂ€tetyp deutlich schwerer als einen Bodenstaubsauger – und allzu weit dringt man damit nicht unter das Sofa. Andererseits ist die kompakte Bauweise bestens fĂŒr kleine und verwinkelte Wohnungen geeignet, und auch beim Verstauen benötigt man vergleichsweise wenig Platz. Sehen Sie die besten GerĂ€te aus unserem Handstaubsauger Test.

 Handstaubsauger gibt es mit Kabel oder mit Akku, insbesondere die letzteren fĂŒhren oft noch einen abnehmbaren Kleinsauger mit. Bei GerĂ€ten mit Akku haben wir in unserem Staubsauger Test natĂŒrlich auch die Themen Akkuleistung und Ladezeit berĂŒcksichtigt.

Der Roboterstaubsauger

Roboterstaubsauger oder Saugroboter sind diskusförmige GerĂ€te, die selbstĂ€ndig durch die Wohnung fahren und durch eine Saugvorrichtung und rotierende BĂŒrsten KrĂŒmel und Staub ins Innere des GerĂ€ts befördern. Meist verfĂŒgen sie ĂŒber Sensoren, einige auch ĂŒber eine Kamera oder eine Lasertechnik. Manche GerĂ€te bemerken sogar, wenn die Energie zur Neige geht und kehren dann eigenstĂ€ndig zur Ladestation zurĂŒck. Diese konnten besonders unsere sehr beschĂ€ftigten Tester in unserem Saugroboter Test ĂŒberzeugen. 

Trotzdem benötigen auch diese GerĂ€te noch etwas Pflege, denn die Staubbox muss regelmĂ€ĂŸig geleert und BĂŒrsten und Filter wollen gesĂ€ubert werden. Außerdem eignen sich Roboterstaubsauger vor allem fĂŒr gröberen Schmutz auf Hartböden, wĂ€hrend sie auf Teppichen nicht wirklich zu ĂŒberzeugen vermögen.

Wie finde ich den besten Staubsauger fĂŒr mich?

Der beste Staubsauger Test hilft nicht weiter, wenn das fragliche GerĂ€t nicht zu den persönlichen Anforderungen passt. Der erste Schritt zum perfekten GerĂ€t ist es deshalb, die eigenen BedĂŒrfnisse kennen zu lernen. Dabei sollten mehrere Kriterien bedacht werden.

FlÀche und Bodenbelag

Ein kleines, verwinkeltes Appartement stellt andere Anforderungen an das GerĂ€t als ein großes Haus mit offener Raumgestaltung; Hartböden wie Fliesen oder Laminat wollen anders gepflegt werden als Teppichböden. AbzuschĂ€tzen, welche Aufgaben ein Staubsauger im eigenen Haushalt zu bewĂ€ltigen hat, ist deshalb der erste Schritt zum passenden GerĂ€t.

Anwendungsbereiche und Austattung

Wird der Sauger nur fĂŒr die Bodenpflege benötigt oder muss er auch darĂŒber hinaus einsetzbar sein und beispielsweise Polstermöbel und VorhĂ€nge absaugen können? Ist die dafĂŒr nötige Ausstattung in Form von SpezialdĂŒsen vorhanden? Wenn diese hĂ€ufig gewechselt werden mĂŒssen: Wie leicht und komfortabel ist das möglich?

Der Benutzer

Auch die persönlichen Voraussetzungen spielen eine Rolle, denn nicht jeder kann einen schweren Handstaubsauger bis hoch zu den Spinnweben unter der Decke stemmen. Ein höhenverstellbares Teleskop-Saugrohr lĂ€sst sich an die KörpergrĂ¶ĂŸe des Benutzers anpassen, wobei man beim Kauf natĂŒrlich auf die minimale und die maximale Höhe achten sollte.

Muss eine Allergie berĂŒcksichtigt werden?

Lebt ein Allergiker in der Wohnung, schrĂ€nkt dies die Auswahl an Staubsaugern deutlich ein, denn fĂŒr dessen Anforderungen eignet sich im Grunde nur ein Beutel Staubsauger mit HEPA-Filter.

Gibt es Tiere im Haushalt?

Wo Hund und Katze leben, muss ein GerÀt nicht nur Staub, sondern auch jede Menge Tierhaare bewÀltigen können. Gleichzeitig sollte das GerÀt die Tiere nicht Àngstigen und deshalb eher leise sein.

Die GerÀteeigenschaften

LĂ€rmempfindlich sind natĂŒrlich nicht nur Tiere, sondern beispielsweise auch SĂ€uglinge, Kranke, Ă€ltere Menschen – und Nachbarn. Entsprechend wichtig ist in solchen FĂ€llen die LautstĂ€rke.

Was ist ein Epa-, Hepa- und Ulpa-Filter?

Wer einen Sauger sucht, stĂ¶ĂŸt immer wieder auf die Begriffe EPA, HEPA und bisweilen auch ULPA. Es handelt sich dabei um Schwebstofffilter, die auch kleinste Mikropartikel, etwa Pollen oder Milbenkot, aus der Abluft zu filtern vermögen. Das macht sie insbesondere fĂŒr Allergiker zu einem wichtigen Ausstattungs-Merkmal. HEPA steht fĂŒr „High Efficiency Particulate Air“, dem etwas schwĂ€cheren EPA-Filter fehlt das „High“. 

Besonders leistungsfĂ€hige Schwebstofffilter firmieren unter der Bezeichnung ULPA fĂŒr „Ultra Low Penetration Air Filter“. FĂŒr Verbraucher ist es allerdings am einfachsten, sich an der Zahl hinter der Filterklasse zu orientieren: HEPA-Filter gibt es in den Filterklassen H11 bis H14, je höher die Zahl, desto grĂ¶ĂŸer der Anteil der aus der Luft gefilterten Mikropartikel. ULPA-Filter gibt es in den Klassen U15 bis U17.

Verschiedene Einsatzgebiete fĂŒr Bodenstaubsauger

In fast jedem Haushalt gibt es mehrere Einsatzgebiete. Neben verschiedenen BodenbelĂ€gen gehören dazu auch Spezialaufgaben wie etwa das Absaugen von Möbeln und anderen empfindlichen OberflĂ€chen. Ein gutes GerĂ€t ist deshalb universell einsetzbar und wird mit all diesen Aufgaben fertig, nicht zuletzt mit Hilfe verschiedener DĂŒsen.

Teppiche

Der Teppich ist der klassische Einsatzbereich fĂŒr den Staubsauger. Die Aufgabe besteht darin, den Staub nicht nur von der OberflĂ€che, sondern auch aus der Tiefe des Teppichs heraus zu saugen. Vor allem bei langflorigen Teppichen wie etwa Shaggys kann das durchaus eine Herausforderung sein. Insbesondere auf empfindlichen, lose geknĂŒpften Teppichen sollte man nicht voll aufdrehen, sondern stattdessen lieber etwas lĂ€nger saugen.

 Haare in grĂ¶ĂŸerer Anzahl zĂ€hlen zu den starken und hartnĂ€ckigen Verschmutzungen, unter UmstĂ€nden muss man in diesem Fall zu einer SpezialdĂŒse greifen. Den Borstenkranz der KombidĂŒse sollte man aber auch in diesem Fall lieber eingefahren lassen.

Hartböden

Unter Hartböden versteht man in der Regel alles, was nicht Teppich ist, also Fliesen ebenso wie etwa Parkett, Laminat oder Vinyl. Im Vergleich zu Teppichen sind Hartböden eher unproblematisch zu saugen. Falls es sich nicht gerade um einen besonders empfindlichen Korkboden handelt, kann man den Borstenkranz der KombidĂŒse ausfahren und mit voller Leistung arbeiten. Staub und Haare werden so ganz fix weggesaugt, und das so grĂŒndlich, dass man sich das anschließende Wischen bisweilen auch sparen kann.

Verwinkelte Ecken und Fugen

Ein kleines Problem kann sich bei Hartböden allerdings ergeben: Die Fugen. Hier sollte mit einer speziellen DĂŒse gearbeitet werden: Die FugendĂŒse lĂ€uft schmal zu und ist extra dafĂŒr konstruiert, in schwer zugĂ€ngliche Stellen vorzudringen. Deswegen ist sie auch die erste Wahl, wenn es um das Saugen von verwinkelten Ecken oder der Oberkante der Fußbodenleiste geht, wo man mit der fĂŒr solche Zwecke doch entschieden zu breiten KombidĂŒse nicht mehr sehr weit kommt.

Empfindliche OberflÀchen

Nicht nur Fußböden, sondern auch Polstermöbel, Matratzen und VorhĂ€nge möchten hin und wieder abgesaugt werden. Dabei handelt es sich jedoch um besonders empfindliche textile Gewebe, die nur mit Ă€ußerster Schonung behandelt werden sollten, will man sich anschließend nicht ĂŒber Löcher Ă€rgern.

Verschiedene DĂŒsen fĂŒr verschiedene Einsatzgebiete

Damit sie möglichst vielseitig einsetzbar sind, bringen Bodenstaubsauger verschiedene DĂŒsen mit. Zur Standard-Ausstattung, die bei keinem GerĂ€t fehlen sollte, gehören

  • Die KombidĂŒse, einsetzbar sowohl auf Teppich als auch auf Hartböden. Die breite KombidĂŒse verfĂŒgt meist ĂŒber ein Dreh- und Kippgelenk, einen ausfahrbaren Borstenkranz und einen Fadenheber fĂŒr Fusseln und Haare. 

 

  • Die FugendĂŒse: schlank geformt und spitz zulaufend eignet sich die FugendĂŒse fĂŒr Fugen, Ecken und schwer zugĂ€ngliche Stellen. Die PolsterdĂŒse fĂŒr das schonende Absaugen von Polstermöbeln, Matratzen und Heimtextilien. 

 

  • Der Saugpinsel mit einem weichen BĂŒrstenkranz fĂŒr Bilderrahmen, Bildschirme und empfindliche Möbel.

Als Zusatzausstattung, die allerdings meist separat zugekauft werden muss, sind fĂŒr manche Modelle außerdem folgende DĂŒsenformen verfĂŒgbar:

  • Die Hartboden- oder ParkettdĂŒse mit einem festen Borstenkranz fĂŒr Fliesen, Parkett und andere Hartböden

 

  • Die HeizköperbĂŒrste mit festen, etwas lĂ€ngeren Borsten fĂŒr die Rippen von Heizkörpern.

 

  • Die TurbobĂŒrste mit BĂŒrstwalzen, die fĂŒr stark verschmutzte Teppichböden konstruiert wurde und Haare und Fussel besonders gut aufnimmt.

 

  • Die ElektrobĂŒrste, die demselben Zweck dient wie die TurbobĂŒrste. Die BĂŒrstwalzen werden hier durch einen Elektromotor angetrieben.

Staubsauger Test von Stiftung Warentest: Die besten Staubsauger im Video Review

Unser Kriterien fĂŒr den Staubsauger Test

NatĂŒrlich ist es immer auch eine Frage der eigenen Vorlieben, welcher Sauger der richtige ist. Trotzdem haben wir uns bemĂŒht, fĂŒr unseren Staubsauger Test möglichst objektive Kriterien heranzuziehen:

Bedienung und Handhabung

Ein Staubsauger sollte einem die Hausarbeit nicht schwerer machen, als sie ohnehin schon ist, sondern problemlos zu bedienen sein. Folgende Punkte haben wir bei unserer Bewertung berĂŒcksichtigt:

  • Gewicht: Je schwerer das GerĂ€t, desto mĂŒhsamer die Bedienung. Deshalb haben wir Leichtgewichte besonders positiv bewertet.
  • Aktionsradius: Es nervt, wenn man stĂ€ndig die Steckdose wechseln muss. Bei GerĂ€ten mit Kabeln haben wir deshalb getestet, wie lang dieses ist – und bei Akku-Staubsaugern, ob man mit vollem Akku das ganze Haus saugen kann oder nach der HĂ€lfte zurĂŒck zur Ladestation muss.
  • Staubbeutel-Volumen: Nach jedem Saugen ein Beutelwechsel? Das ist nicht nur unpraktisch, sondern auch teuer. GrĂ¶ĂŸere Staubsaugerbeutel haben wir deshalb positiv vermerkt.
  • Teleskoprohr: Praktisch, wenn man das Staubsaugerrohr an die eigene GrĂ¶ĂŸe anpassen kann – oder das GerĂ€t problemlos auch mal an jemand anderen weitergeben kann.
  • LautstĂ€rke: NatĂŒrlich soll man nicht noch drei Straßen weiter mitbekommen, wenn gerade gesaugt wird. Deshalb haben wir in unserem Staubsauger Test leiseren GerĂ€ten den Vorzug gegeben.
  • Zubehör: Neben der Frage, wieviel Zubehör zum Lieferumfang gehört und was eventuell noch zugekauft werden muss, hat uns hier vor allem die Frage interessiert, ob das Zubehör gut integriert ist. Erst mal in irgendeiner Schublade nach der PolsterdĂŒse kramen zu mĂŒssen ist nĂ€mlich mindestens so lĂ€stig wie ein halber GerĂ€teumbau, bevor man die DĂŒse wechseln kann.
  • Bedienungsanleitung: Eine Bedienungsanleitung sollte ausfĂŒhrlich und verstĂ€ndlich sein und nicht etwa ein abgeschlossenes Ingenieurs-Studium voraussetzen. Deshalb haben wir auch diese auf Benutzerfreundlichkeit geprĂŒft.

Die EU-Kennwerte

Die Ökodesign-Richtlinie der EU von 2013 hat Staubsaugern ein ziemlich umfangreiches Energielabel beschert – dazu an anderer Stelle noch mehr. Drauf mĂŒssen aufgefĂŒhrt werden:

  • die Energieeffizienzklasse, Ă€hnlich wie bei anderen HaushaltsgerĂ€ten
  • der jĂ€hrliche Stromverbrauch
  • die Staubemissionsklasse
  • die Teppichreinigungsklasse
  • die Hartbodenreinigungsklasse
  • die Staubfilterklasse

Interessant sind hierbei insbesondere die Reinigungsklassen, denn die erlauben eine sehr viel bessere EinschÀtzung dessen, was ein GerÀt wirklich kann, als die reine Watt-Anzahl.

Kundenrezensionen

Wie wollten unseren Staubsauger Test auf ein möglichst breites Fundament stellen. Deshalb haben wir nicht nur Kennwerte verglichen und unsere eigenen Testergebnisse berĂŒcksichtigt, sondern außerdem Kundenbewertungen und Rezensionen herangezogen. Schließlich ist nichts so aussagekrĂ€ftig wie die Erfahrungen von Verwendern unter realen Testbedingungen.

Das Preis-Leistungs VerhÀltnis

FĂŒr einen fairen Staubsauger Test haben wir an gĂŒnstige Einsteiger-Modelle natĂŒrlich nicht dieselben Anforderungen gestellt wie an luxuriöse High-End-Produkte. Wichtiger war uns stattdessen die Frage, was man bekommt fĂŒr sein Geld und ob das in einem vernĂŒnftigen VerhĂ€ltnis zum Preis steht.

Neue EU Richtlinien fĂŒr Staubsauger

Heißt das, dass man nun gezwungen ist, ein GerĂ€t mit geringer Leistung zu benutzen und, um seinen Teppich sauber zu kriegen, deutlich lĂ€nger saugen muss? Zahlreiche Pressestimmen und Online-Portale legen diesen Schluss nahe und fĂŒhren weiterhin an, dass man auf diese Weise sogar deutlich mehr Strom verbraucht als mit GerĂ€ten höherer Nennleistung.

Dementsprechend beschrĂ€nkt sich auch die EU-Ökodesign-Richtlinie keineswegs nur auf das Verbot hoher Wattzahlen. Stattdessen schreibt sie vor, dass eine Energieeffizienzklasse von A bis G benannt werden muss, wie es Verbraucher beispielsweise auch von KĂŒhlschrĂ€nken und anderen ElektrogroßgerĂ€ten kennen. Außerdem wird der geschĂ€tzte jĂ€hrliche Energieverbrauch ausgewiesen. 

Die Saugleistung wird auf dem neuen Energielabel gesondert und ganz unabhÀngig vom Energieverbrauch betrachtet, und zwar getrennt nach Teppichreinigungsklasse und Hartbodenreinigungsklasse. Beide umfassen ein Spektrum von Klasse A (bester Wert) bis Klasse G (schlechtester Wert). 

Auch die Staubemissionsklassen, ein weiterer neu vorgeschriebener Kennwert, umfassen einen Bereich von A bis G und beschreiben, wie gut die Filterungssysteme funktionieren und wieviel Staub mit der Abluft wieder an die Umgebung abgegeben wird.

 Der letzte auf dem Energielabel angegebene Wert beschreibt die LautstĂ€rke – dieses Mal ohne Klassen und ganz schlicht in Dezibel gemessen.

Staubsauger Ohne Beutel Test: Unser Fazit

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Quellen und weiterfĂŒhrende Links zum Thema

[1] https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/staubsauger

[2] https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energielabel-fuer-staubsauger-gekippt-101.html

[3] https://archiv.berliner-zeitung.de/wirtschaft/staubsauger-duerfen-nicht-mit-leerem-beutel-getestet-werden-31559984

[4] https://www.aachener-zeitung.de/ratgeber/bauen-wohnen/neue-ideen-fuer-den-staubsauger_aid-32337477

Christoph Schott

Schon seit meiner Kindheit an interessiere ich mich fĂŒr das Thema Technik und ins besondere fĂŒr Staubsauger. Hauptberuflich arbeite ich bei einem der grĂ¶ĂŸten Staubsaugerhersteller auf der Welt und nebenbei möchte ich mein Wissen auf diesem Blog mit Euch teilen, um euch bei eurer Kaufentscheidung zu unterstĂŒtzen.

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